Was wisst ihr über Curry? 

Wer in Indien Curry verlangt, bekommt kein Gewürz, sondern ein Gericht. Die bei uns so genannte Gewürzmischung heißt bei den Indern „Masala“. In Indien komponiert jeder Haushalt sein Masala selbst. Es besteht aus bis zu 30 Gewürzen. Gewürze, die sowohl in selbstgemachten Curry bzw. Masala als auch in den bei uns üblichen Mischungen besonders oft vorkommen, sind unter anderem: Kurkuma (wird auch Gelbwurz genannt), schwarzer Pfeffer, Chili, Koriander, Kreuzkümmel und der Bockshornklee. In geringeren Mengen werden beispielsweise Gewürznelke, Zimt, Muskatnuss, Knoblauch, Ingwer, Senfsamen, Kardamom und süßes Paprikapulver beigemischt. Dem Duft und dem Aroma von unmittelbar vor der Mahlzeit im Mörser zerstoßenen Gewürzen kann das fertig gekaufte Currypulver nicht das Wasser reichen. Wenn ihr den Unterschied kennen lernen möchtet, macht doch mal ein Curry selbst. Die ungemahlenen Zutaten gibt es im Gewürzhandel oder im Bioladen bzw. Reformhaus. Zuhause zerkleinert ihr sie in einem Mörser direkt vor der Zubereitung des Gerichts.
Wenig bekannt ist das Indische Curryblatt. In Südindien wird es in Currys verwendet. Die Blätter schmecken nur frisch und in Öl kurz angeröstet entfalten sie ein wunderbares Aroma.
Auf dem LUNA Speiseplan stehen immer wieder Currygerichte. Z.B. die Indische Currypfanne sowie Seelachsfilet in fruchtiger Curryrahmsoße mit Reis.