Lupine: Die heimische Eiweißquelle 

Bereits 2000 vor Christus war den Menschen am Mittelmeer die Lupine ebenso wichtig wie Getreide. Bei uns wächst die blaue Süßlupine, die für den Verzehr geeignet ist.
Die Süßlupine ist eine echte Proteinbombe. Mittlerweile gibt es viele Produkte, die aus Lupinen hergestellt werden. Es gibt Drinks, Joghurt, Milch, Brotaufstriche, Eis, Nudeln oder Salatmayonnaise - alles mit Lupine.

Der große ökologische Vorteil der Lupinen
Sie benötigen nur ein Fünftel der Ackerfläche und viel weniger Energie, um die gleiche Menge lebenswichtiges Eiweiß zu liefern wie Fleisch.
Der Fettanteil der Lupinensamen ist mit vier bis sieben Prozent deutlich niedriger als der von Soja.
Die Lupine ist gut für den Boden
Lupinenpflanzen sind anspruchslos und vertragen Frost und Hitze, da sie mit ihren meterlangen Pfahlwurzeln Nährstoffe und Wasser aus großen Tiefen pumpen. Selbst auf den sandigen, schwierig zu bestellenden Böden Mecklenburg-Vorpommerns wächst sie. Da die an den Wurzeln sitzenden Knöllchenbakterien Stickstoff binden, gilt die Lupine als Bodenverbesserer.

Mehr zum Thema Lupine, erfahrt ihr hier:
https://www.ardmediathek.de/tv/alles-wissen/Lupinen/hr-fernsehen/Video?bcastId=3416170&documentId=52135034
https://www.br.de/mediathek/video/verarbeitung-was-kann-man-alles-aus-lupinen-machen-av:584f8cdd3b46790011a2245a